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wermannspeter2018
Originalrezept "Hübinger Eierschmier" Eierschmier, früher ein sogenanntes Arme-Leute-Essen, verdankt seinen Namen den zu seiner Herstellung verwendeten Zutaten und deren Verarbeitung. Es besteht im wesentlichen aus Rührei, "verlängert" mit Mehl und Wasser, versetzt mit einer exakten Abstimmung von Zutaten wie Schnittlauch und Salz und vermengt durch Anwendung einer speziellen, durch die Jahrhunderte hindurch gepflegten Rührtechnik. Gebacken in Griebenschmalz entsteht so echtes Hübinger Eierschmier mit seinen von Kennern geschätzten geschmacklichen Vorzügen. Zusammen mit echtem Backesbrot aus dem Dorfbackhaus ist es ein wahrer Leckerbissen. Für den interessierten Laien hier die allgemeine Variante, die auch von Leuten mit bescheidener Küchenerfahrung zubereitet werden kann und die auch noch ausgezeichnet mundet. Statt Backesbrot kann man auch ein gutes, auf Sauerteigbasis gebackenes Roggen-Weizen-Mischbrot nehmen: Zutaten (für zwei Personen): 4 Eier 4 Teelöffel Mehl Einen guten Esslöffel voll Griebenschmalz (ersatzweise kann auch Öl genommen werden) 1 Esslöffel gehackter Schnittlauch 1 gestrichener Teelöffel Salz (falls das Griebenschmalz ungewürzt ist, ein gehäufter TL) Mineralwasser (ca. 0,2 l) Herstellung: Die Eier werden wie Rührei in einer Schüssel aufgeschlagen, Mehl kommt hinzu - hoffentlich verklumpt's nicht! - und dann eine vorsichtige Dosis Mineralwasser. Die genaue kann ich nicht angeben - das ist reine Gefühlssache. Vielleicht erst mal 0,1 l. Ein gestrichener Teelöffel Salz noch und der fein gehackte Schnittlauch. Alles ordentlich verrühren und schon ist die erste Runde geschafft. Weiter geht's mit der Pfanne, in der das Griebenschmalz erhitzt wird. Zeigen sich Schlieren, ist's heiß genug. Nun die Eiermasse hinein und fleißig, aber mit ruhigen Zügen  mit dem Schneebesen rühren - besonders am Pfannenrand, denn dort setzt sich die Masse gern fest. Wenn sich erste Klumpen zeigen, ist das ein Zeichen, dass der Backprozess fortschreitet. Jetzt vorsichtig Mineralwasser nachkippen. Und rühren und rühren. Mit dem Wasser wird die Konsistenz der Masse bestimmt. Je nachdem also, wie pampig man's mag. Doch Vorsicht! Zuviel Wasser bleibt wie Rinnsale im Eierschmier stehen oder es wird zu bröckelig. Also: Gefühl ist angesagt. Auch mal zwischendurch probieren, ob noch Salz fehlt. Irgendwann ist das Eierschmier einheitlich schmierig - es macht seinem Namen also Ehre! Die Pfanne kann nun vom Feuer genommen werden. Das Eierschmier auf das ungebutterte rustikale Brot auftragen - je dicker, desto besser - und genießen. Zwiebelkuchen Das Rezept ist für vier Personen ausgelegt und besteht aus den Teilen Teig und Belag. Dazu schmeckt - wie kann es anders sein - Federweisser. Zutaten Teig: 25 g Hefe etwa 1/4 l Milch Prise Zucker und Salz 380 g Mehl 60 g Margarine (zusätzlich etwas Margarine zum Einstreichen des Backblechs) 1 Ei (frisch sollte es sein) Zutaten Belag 1 kg Zwiebeln 150 g Dörrfleisch schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen) Kümmel und Muskat 4 Eier (auch diese sollten wieder frisch sein) 500 g saure Sahne Zubereitung: In eine Rührschüssel das Mehl geben und in der Mitte eindellen. Darein die in lauwarmer Milch aufgelöste Hefe mit etwas Mehl und Zucker verrühren. Diesen Vorteig etwa 10 Minuten an einem warmen Platz gehen lassen. Den Vorteig mit dem restlichen Mehl, mit einer Prise Salz, der Margarine und dem Ei - alles sollte wieder handwarm sein - verkneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Kann sein, dass dabei noch etwas Mehl zugegeben werden muss. Den Teig wieder einmal an einem warmen Ort zugedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen schon mal auf 220 Grad aufheizen. Die Zwiebel zu Ringen oder Schnipseln verarbeiten und zusammen mit dem kleingewürfelten Dörrfleisch in einer Pfanne oder Topf dünsten. Mit Pfeffer, Muskat und Kümmel (wer's mag) abschmecken. Ein rundes Backblech mit Margarine dünn einfetten und den Teig ausbreiten. So, dass er an den Rändern etwas hochsteht. Die Zwiebel-Speckmischung darauf verteilen und die mit den Eiern verquirlte saure Sahne dazu geben. 40 Minuten backen lassen.  
E-Mail an den Verein Wanderclub Hübingen-Windhausen e. V. Windhausen aus Nord-Ost Hübingen aus Ost
BBQ-Rezepte Bei einem Barbecue-Lehrgang Ende Mai 2016 in Treis-Karden konnten einige Mitglieder unseres Vereines neue  Geschmackserfahrungen machen. Mit dem Smoker, einem Grillutensil, das äußerlich irgendwie an eine Dampflok erinnert und im Land der unbegrenzten Möglichkeiten seinen Einzug in die Welt der Grill-Enthusiasten fand,  wurden da wunderbar schmeckende Fleischspezialitäten “gezaubert”, die auch an Zartheit nichts zu wünschen  übrig ließen. Auch ein sogenannter “Dutch Oven” kam zum Einsatz. Das ist recht eigentlich ein schwerer runder  Gussbräter mit Deckel, in dem bei dieser Gelegenheit eintopfähnliche Süßspeisen zubereitet wurden. Aber auch  anderes wäre denkbar: Etwa unser klassischer Debbekuchen könnte so in eine neue Welt der Zubereitung treten. “Unser” Topf war fürs Brutzeln draußen ausgelegt. Um die notwendige Hitze fürs Garen zu produzieren, werden -  und das ist neu - unter den Topf und auf dessen Deckel einige wenige glühende Grillbriketts gelegt. Deshalb  hatte “unser” Topf Standfüßchen. Und hier ist Erfahrung vonnöten und maßvolles Handeln angesagt: Nimmt man  etwa zuviel oder zu wenig der glühenden Helferlein, ist alles verschmort, weil die Hitze zu groß war, oder es wird  nicht gar, weil es eben an Hitze fehlt.  Und im August dieses Jahres wurde das neu erworbene Wissen anlässlich eines Vereins-Grillabends an der  Wanderschutzhütte von unserem 2. Vorsitzenden Jörg Hammes samt einer Schar eifrig werkelnder  Assistenzköche präsentiert. Die Anwesenden waren von der Art und Weise, wie diese Speisen zubereitet wurden  und wie sie hernach schmeckten, dermaßen angetan, dass wir uns hier veranlasst sehen, diese und ein paar  zusätzliche von Jörg verfasste Rezepte der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Viel Spaß beim Nachkochen!  Blueberry Breadpudding Coleslaw, Currysauce, Flat Iron Steak, Moink Balls, Whiskey-Hefezopfauflauf
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