Der Verein
wermannspeter2022
Kleine Chronik des Wanderclub Hübingen-Windhausen  E. V.  Der Wanderclub Hübingen-Windhausen wurde 1920 als Junggesellenverein gegründet. Innerhalb des Vereines gab es eine Mandolinen- und Theatergruppe. Tradition dieser Gruppe war es, jeweils am 6. Januar, dem Dreikönigstag, eine Vorstellung zu geben. Ansonsten pflegte man die Geselligkeit etwa durch Wanderungen, Mitwirkung bei gesellschaftlichen Ereignissen und besuchte Veranstaltungen benachbarter Vereine. Während des Krieges ruhten die Vereinsaktivitäten. 1946 jedoch, nach einer Zeit der Trauer, denn 23 der damals 49 Mitglieder starben im Krieg, begann der Verein wieder aufzuleben. Dies bedurfte einer Genehmigung der französischen Besatzungsbehörden, was aber unproblematisch war, denn es handelte sich ja “nur” um einen Wanderverein. Auch das Theaterspielen wurde wieder aufgenommen - ebenfalls mit der Tradition der Aufführungen am Dreikönigstag.  Ende der 1940er bis Anfang der 1950er Jahre erlebte der Verein einen Niedergang - alles heiratete, und so gab es kaum noch Junggesellen. Um dieser Vereinsentwicklung entgegenzuwirken, wurde die Satzung geändert. Nunmehr durften alle Hübinger und Windhausener, ob verheiratet oder nicht, Mitglieder werden. Bei Jugendlichen war die Voraussetzung, dass sie - wie vorher auch schon - „aus der Schule“, also mindestens 14 Jahre alt sein mussten. Während das Theaterspielen (leider) eingestellt wurde, kamen nun die mehr geselligen Aktivitäten wie Ausflüge und Vereinsfeste zum Zuge, aber auch kirchliche Traditionen wie die jährlichen Fronleichnamsprozessionen wurden unterstützt. Wesentlichen Anteil am Aufbau und am Weiterleben des Vereins hatte Werner Bernd sen., der als Vorsitzender mit ungestümer Energie die Dinge voran und weiter trieb. Unter seiner Regie wurde etwa die Wanderschutzhütte vor Schloss Schöneck bei Windhausen errichtet, eine in landschaftlich schönster Umgebung eingebettete Freizeitanlage, die gerne besucht oder genutzt wird. Für Letzteres kann man sich mit der Hüttenverwaltung in Verbindung setzen. Die Vereinsfeste wurden vergrößert, und besondere Aufmerksamkeit wurde ihnen zuteil, als „Hübinger Eierschmier“, früher ein sogenanntes Arme-Leute-Essen, zur Hauptattraktion wurde. Vor dem Fest wurde nach alter Tradition im Hübinger Backhaus Sauerteigbrot gebacken, auf dem die „Nationalspeise“ serviert wird. Der Verein hat sich auch heutzutage, im Zeitalter der mit Unterhaltungsangeboten überfrachteten Freizeit, weiterhin die Pflege der Geselligkeit auf die Fahnen geschrieben. Nur sind die Rahmenbedingungen eben ungleich schwerer geworden als damals, als man noch mit dem Einfachen zufrieden war. Auch das “Eierschmierfest” musste sich dieser Entwicklung fügen und angepasst werden. Es wurde kleiner, feiner (könnte man sagen), und auch das Brotbacken im Hübinger “Backes” bildet (leider) nur noch eine Ausnahme. Der Verein hat heute plus minus 130 Mitglieder. Der Vorstand des Vereines besteht aus sieben Personen und wird alle zwei Jahre neu gewählt. Ergänzend zu dieser Darstellung noch die im “Einstieg” erwähnte Rede, die 1970 anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums gehalten wurde und die ebenfalls die Vereinsgeschichte (mit einigen Variationen) skizziert. Termine siehe unter “Aktuelles”
E-Mail an den Verein Wanderclub Hübingen-Windhausen e. V. Windhausen aus Nord-Ost Hübingen aus Ost
Vorstand Auf der Jahreshauptversammlung am 30.10.2021 wurde der „alte“ Vorstand bestätigt. Hier die aktuelle Besetzung: 1. Vorsitzender Jörg Hammes 2. Vorsitzender Jonas Gipp 1. Kassiererin Samanta Hammer 2. Kassierer Thomas Retzmann 1. Schriftführer Jürgen Heil 2. Schriftführer David Gipp Beisitzer Sebastian Schmitt